Wettkampfgruppen

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Leistungswettbew.
Nacht-O-Märsche
THW-O-Märsche

Die FF Stuckenborstel stellt jedes Jahr unterschiedlich gruppierte Wettkampfgruppen für diverse Veranstaltungen auf. 

Auf dem Programm stehen hier :

bulletNacht Orientierungsmärsche der FF Jeddigen
bullet"Spiele ohne Grenzen" im Kreisgebiet
bulletOrientierungsmärsche des THW Rotenburg
bulletSchießwettbewerbe bei den benachbarten Schützenvereinen
bulletLeistungswettbewerbe der Feuerwehren

 

Leistungswettbewerbe der Feuerwehren der Samtgemeinde Sottrum:

Im ersten Abschnitt dieser Wettkämpfe wird die praktische Ausbildung der Mannschaft geprüft:
Hier ist ein in den Wettkampfbestimmungen genau definierter Einsatzablauf abzuarbeiten, der auf die Mannschafts- und Ausrüstungrstärken  einer Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung genau zugeschnitten 
ist.

- Ausgangslage ist die Annahme, daß es im Ort zu einem Brand in einer Wohnung gekommen ist. 
  Ferner hat sich an der Einsatzstelle ein Verkehrsunfall ereignet. 

Die Ortsfeuerwehr wird alarmiert und rückt zur Einsatzstelle aus. Hier findet der Gruppenführer / Einsatzleiter folgende Lage vor:

bulletIn dem verunfalltem PKW befindet sich noch der ohnmächtige Fahrer
bulletBrand in einem Wohnhaus im 1. OG. 
bulletMenschen sind nicht in Gefahr. 
bulletAls Wasserentnahmestelle bedindet sich ein offenes Gewässer in der Nähe der 
Einsatzstelle

Die Mannschaft beginnt nach den Weisungen des Gruppenführers den ohnmächtigen Fahrer aus dem PKW zu retten und leitet die ersten lebensrettenden Maßnahmen ein.

Zeitgleich baut der Rest der Löschgruppe eine Wasserversorgung aufzubauen. Ferner wird eine Leiter in Stellung gebracht, um den vermeintlichen Brand im ersten Stock wirkungsvoll und mit möglichst geringem Wassereinsatz zu bekämpfen. Zur Abriegelung des Brandes werden anschließend außerdem zwei Trupps mit Strahlrohren zum Einsatz gebracht.

Nachdem die Wasserversorgung aufgebaut ist und von den Trupps  "nur noch" ein paar Scheinziele in Form von Wasserkanistern "bekämpft" worden sind, ist das komplette eingesetzte Material wieder in das Einsatzfahrzeug zu verladen.

Diese ganze Prozedur ist in maximal 12 Minuten abzuwickeln.

Was sich hier so einfach anhört, wird aber in der Realität nicht nur durch "gnadenlose Wettkampfrichter" gebremst, die jeden Handgriff überwachen, sondern auch noch durch Sichthindernisse erschwert.

Jeder Befehl der nicht korrekt zum richtigen Zeitpunkt gegeben, oder Handgriffe die nicht oder nicht in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden, haben unweigerlich schmerzliche Punktabzüge zur Folge.

Auch nicht beachtete Unfallverhütungsvorschriften werden zu Recht in gleicher Weise geahndet.

Im zweiten Abschnitt werden neben dem Gruppenführer auch dem Melder und dem Maschinisten theoretische Fragen aus dem jeweiligen Aufgabengebiet gestellt. Der Maschinist und der Melder kann aus einem Fragenkatalog von jeweils 50 Fragen geprüft werden, der Gruppenführer jedoch muß sich gleich aus einer Sammlung von 100 Fragen auskennen. 

Im dritten Abschnitt wird der Gruppenführer noch einmal alleine geprüft. Hier gilt es, auf einer Waldbrandeinsatzkarte (WBEK) eine Koordinate zu ermitteln bzw. anhand einer Koordinate die jeweilige Örtlichkeit zu finden.

 

Als Resümee bleibt nur: Die Wettkämpfe sind als gut zu bewerten, haben sie doch eine positive    Auswirkung auf den Ausbildungsstand der beteiligten Gruppen. 
Obwohl sie für die  Ausbildung förderlich sind, sind sie aber bei den Gruppen gleichwohl überwiegend unbeliebt, weil die Wettkampfrichter so kleinlich bewerteten müssen, um überhaupt noch Unterscheidungen bei den auf einem hohen Ausbildungsstand befindlichen Gruppen zu finden.