Sicherheitstraining

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Fahrsicherheitstraining

Anfang Juni richtete die Verkehrswacht Rotenburg/Wümme auf dem Gelände der Lentkaserne ein Fahrsicherheitstraining aus. Um 9.00 Uhr begrüßten die beiden Moderatoren Gudrun Francke und Thomas Holzapfel die Teilnehmer zu einem besonderen Erlebnis. Der Tag sollte dafür dienen, ein Gefühl für das eigene Auto zu entwickeln und in Ausnahmesituationen reagieren zu können. Thomas Holzapfel hierzu: "Das ihr Auto fahren könnt, das wissen wir. Aber heute wollen wir die Extreme üben, wie es auch bei der Feuerwehr im Einsatz passieren kann." Nach einem kurzen Meeting samt Frühstück in den Räumen der Bundeswehr ging es raus auf die Teststrecke. Es wurden zwei Gruppen eingeteilt, in denen die Fahrer den Parcours befuhren. 

Die Fahrer warten auf den Start.

 

Die Übungen steigerten sich im Laufe des Tages. Wogegen am Anfang das vergleichsweise einfache Vollbremsen geübt wurde, folgten später Ausweichmanöver auf rutschigen Untergrund. Die Moderatoren hatten zu diesem Zweck eigens Planen ausgelegt, die mit einem Rasensprenger feucht gehalten wurden. "Ihr werdet im Laufe des Tages merken wie stark sich doch 5 km/h auf die Fahrphysik auswirken und wie oft das unterschätzt wird", so Holzapfel.

Schon bei den ersten Versuchen merkten die Beteiligten wie viel ABS im Fahrzeug ausmacht, sodass es manche beim Bremsen um 360 Grad drehte. Nach dem Durchfahren der Übung gaben die Trainer dem Fahrer wichtige Tipps und Anmerkungen, was sie beim nächsten Versuch verbessern könnten. So konnte sich jeder Fahrer individuell verbessern.

 
Die Moderatoren erklären dem Fahrer, was er verbessern kann.

Hier könnt ihr Videos von der Fahrt anschauen (bzw. herunterladen):

Video 1

Video 2

Video 3

Zwischen den Übungen erzählten die beiden welchen Zweck die Übung hat und worauf die Fahrer achten müssten.

 
"Wie halte ich das Lenkrad richtig?"

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es mit einer kurzen Besprechung weiter auf die Strecke. Nun merkte man, das 5 km/h bei hoher Geschwindigkeit viel ausmachen und der Bremsweg sich enorm verlängert.

 
Gudrun Francke und Thomas Holzapfel im Gespräch.

 

Die letzte Übung des Tages war freiwillig und beinhaltete eine Kreisfahrt, wobei der Kreis immer kleiner gezogen wurde bis das Fahrzeug ausbricht um es dann durch Treten der Kupplung wieder zurück zu holen:

Kreisfahrt

 

Für einen Fahrer, der mit ESP ausgerüstet war, waren die Kreisfahrten hingegen kein Problem, da das Fahrzeug automatisch Gas wegnimmt, wenn man die Kurve zu extrem schneidet:

Kreisfahrt (Man achte auf das Holzkreuz!)

 

Nach einem letzten Treffen im Gruppenraum wurden die Fahrer mit einer Urkunde bedacht und guten Gewissens nach Hause geschickt, in kommenden Gefahrensituationen richtig reagieren zu können.

 

Bestanden!

 

In diesem Sinne vielen Dank an die beiden Trainer, die wirklich einen super Job gemacht haben!

 

Ramon Scheunpflug und Johann Peters

 

 

 

 

Alle Rechte von Bildern und Videos liegen bei der FF Stuckenborstel. Bei Interesse bitte mailen.