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Rotenburger Kreiszeitung 16.10.2007

 

Sottrum (ho). Einmal mehr stellte die Stuckenborsteler Feuerwehr ihre Qualitäten als Gastgeber des schon traditionellen Volleyballturniers für Nachwuchsbrandschützer unter Beweis. Die Spiele der rund 200 Teilnehmer in den 22 Teams wurden wieder souverän über die Bühne gebracht. Auch Hunger und Durst brauchte während des Turniers niemand zu leiden. „Unsere Damengruppe hat sich hervorragend um die Versorgung der Jugendlichen gekümmert“, lobte Stuckenborstels Jugendwart Tobias Harling, der sich um Pokale, Schiedsrichter und einiges mehr gekümmert hatte. Er vergaß auch nicht, die Volleyballabteilung des TV Sottrum, dem Mühlenverein und dem TSV Stuckenborstel für die Leihgaben wie Netze, Punktekarten und Sitzgelegenheiten zu danken. Tobias Harling zur Seite stand Michael Skusa, der im Hintergrund alle Fäden spann. Als Schiedsrichter fungierten Kurt Lange, Gerd Lange, Ramon Scheunpflug, Markus Rippe und Janine Jagels. „Es waren alles sehr faire Partien“, betonte Ramon Scheunpflug, der hobbymäßig Referee auf dem Fußballplatz ist. Wie es sich für gute Gastgeber gehört, überließ die Stuckenborsteler die ersten beiden Plätze anderen Mannschaften. Den Siegerpokal in der älteren Gruppe durfte „Fahrenhorst-Seckenhausen mit nach Hause nehmen. Auf den nächsten Plätzen folgte „Hepstedt I“ vor Stuckenborstel und „Bötersen I“. Bei den jüngeren Volleyballspielern siegte das Team aus Elsdorf, welches das Finale gegen „Tarmstedt II“ gewann. Im „kleinen Endspiel“ setzte sich Groß Mackenstedt-Heiligenrode gegen „Hassendorf II“ durch. Den Fairnesspokal, den Sottrums FDP-Fraktionsvorsitzende Silke Fricke gestiftet hatte, durfte die Jugendfeuerwehr „Tarmstedt I“ in Empfang nehmen. Auch sonst wurde das Volleyballturnier für die Jugendwehren von der Kommunalpolitik gewürdigt. „Ich freue mich über die aktiven Jugendfeuerwehren“, meinte Hans-Jürgen Krahn (CDU), Bürgermeister der Wiestegemeinde, bei der Siegerehrung. Auch er hatte, ebenso wie Gemeindebrandmeister Lüder Könsen, Stuckenborstels Brandmeister Frank Lehmann und Hermann Rugen, Brandmeister in Hassendorf, einen Pokal spendiert.

 

 

Text und Foto: Antje Holsten-Körner

 

 

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Zevener Zeitung 16.10.2007

 

Sottrum (ah). Hätte eine Premiere besser gelingen können? Zum ersten Mal beteiligten sich die Youngsters der Elsdorfer Jugendfeuerwehr am Volleyballturnier des Stuckenborsteler Feuerwehrnachwuchses und kehrten gleich mit dem Siegerpokal nach Hause. „Davon sind wir selber überrascht“, meinte Christian Schöngarten, stellvertretender Jugendwart, nicht ohne Stolz. Zum erfolgreichen Team gehörten Denis Müller, Jan-Hendrik Lüdemann, Andy Berg, Marvin Günther, Tobias Fitschen und Kevin Beckmann. Mit Christian Schöngarten, Jugendwart Julian Knapp und Betreuer Michael Cordes hatten die Pokalgewinner erfahrene Volleyballer beim Turnier dabei. „Wir waren hier schon mal die Helden“, verriet Julian Knapp, der damit auf den Sieg seiner Mannschaft vor einigen Jahren anspielte. Auch Elsdorfs Finalgegner „Tarmstedt II“, und damit der spätere zweite Sieger, kommt aus dem Nordkreis. In der Gruppe der älteren Spieler konnte sich im Endspiel Fahrenhorst-Seckenhausen gegen „Hepstedt I“ durchsetzen. Den Fairnesspokal, der unter den 22 teilnehmenden Teams vergeben wurde, durfte „Tarmstedt I“ mit nach Hause nehmen.

 

 

Text und Foto: Antje Holsten-Körner

 

 

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Rotenburger Kreiszeitung  30. Januar 2006

 

Stuckenborstel (ho). Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stuckenborstel stand dieses Jahr ganz im Zeichen von Ehrungen. Sage und schreibe neun Nadeln für langjährige Feuerwehrkameraden hatte Frank Lehmann, Ortsbrandmeister der 35 Mitglieder zählenden Wehr, dabei. Diese Fülle von Auszeichnungen hatte einen guten Grund, denn im vergangenen Sommer feierte die Damenabteilung ihr 25-jähriges Jubiläum (RK/VN berichtete). Seit dem Gründungsjahr dabei sind Inge Könsen, Sylvia Böhrs, Marion Brandt, Ilka Eimannsberger, Rita Fahrenholz, Marita Lienhop und Sabine Schlüter. Noch länger aktiv sind Ewald Hagedorn (50 Jahre) und Hans Lünsmann (40 Jahre). Frank Lehmann selber durfte ebenfalls eine Urkunde im Empfang nehmen, denn er wurde von Gemeindebrandmeister Lüder Könsen und dem Kreisverbandsvorsitzenden Klaus Lohmann zum Brandmeister befördert. Zahlreiche Veranstaltungen und Lehrgänge standen im vergangenen Jahr für die Stuckenborsteler Brandschützer auf dem Programm. Doch es wurde nicht nur geübt, sondern auch zu Ernstfällen ausgerückt. „Das Einsatzgeschehen stellte sich 2005 lebhafter dar als noch im Vorjahr“, resümierte Frank Lehmann. Zu den Alarmierungen gehörten Personensuchen, Verkehrsunfälle, umgestürzte Bäume und ein LKW-Brand. Insgesamt leisteten die aktiven Mitglieder 2.796 Stunden, was einem Schnitt von 79,8 Stunden entspricht. Über die Aktivitäten der Stuckenborsteler berichtete Jugendwart Tobias Harling. „Von unseren 16 Mitgliedern wurden 5.735 Dienststunden absolviert“, erklärte der Jugendwart. Besonders stolz berichtete er, dass Janina Böhrs, Annika Böhrs, Carsten Lienhop, Katrin Schlüter und Johanna Schlusnus ihre „Leistungsspange“ überreicht bekamen.

 

Autorin: Holsten-Körner

 

 

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Rotenburger Kreiszeitung  17. Dezember 2005

 

Sottrum (ho). Wenn es draußen so richtig kalt ist, dann schmeckt der Glühwein am besten. Da die Temperaturen beim Sottrumer Weihnachtsmarkt um den Gefrierpunkt lagen, genossen zahlreiche Besucher am Stand der Volksbank Sottrum das typische Wintergetränk. Für die jüngsten Gäste wurde Kinderpunsch ausgeschenkt. Vom guten Umsatz profitierten jetzt die Stuckenborsteler Jugendwehr und die Freiwillige Feuerwehr Höperhöfen: Ihnen überreichte Kai Hollinger, Marktbereichsleiter in der Volksbank Sottrum, jeweils einen Scheck über 310,10 Euro. „Wir haben im letzten Jahr Handfunkgeräte über 1.000 Euro gekauft und diese aus der Kameradschaftskasse bezahlt“, erklärte Höperhöfens Ortsbrandmeister Cord Meyer. Der Betrag könne gut gebraucht werden, um das Loch, das die Anschaffung in die Kasse gerissen habe, etwas zu stopfen, so Cord Meyer. Die Jugendfeuerwehr Stuckenborstel wird das Geld für Veranstaltungen nutzen. „Wir nehmen an Zeltlagern teil und fahren oft zu Turnieren“, erzählte Jugendwart Tobias Harling. Zwar steht dabei der Spaß im Vordergrund, doch es werden auch Erfolge erzielt. Dazu gehört natürlich auch der vierte Platz beim jüngsten Volleyballturnier der Jugendwehren, das die Stuckenborsteler ausrichteten. Neben vielen anderen Veranstaltungen steht der nächste große Einsatz den 16 Nachwuchsbrandschützern am 2. Juli nächsten Jahres bevor: Sie dürfen am Samtgemeindefeuerwehrtag in Stuckenborstel teilnehmen. Dieses verriet Ortsbrandmeister Frank Lehmann schon jetzt. Der Stuckenborsteler Feuerwehrchef bedankte sich nicht nur für die Spende, sondern auch für den Einsatz der Volksbank-Mitarbeiter: „Weil sie auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein ausgeschenkt haben, gab es für unsere Jugendfeuerwehr eine Geldzuwendung“, betonte er.

 

Autorin: Holsten-Körner 

 

 

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Bremervörder Zeitung  18. Oktober 2005

 

Hesedorf (ho). Gelungene Premiere: Mit einem hervorragenden dritten Platz kehrten die Nachwuchsbrandschützer vom Volleyballturnier aus Sottrum, dass bereits zum 16. Mal von der Freiwilligen Feuerwehr Stuckenborstel ausgerichtet wurde, zurück. Von den zehn Teams aus den Landkreisen Rotenburg, Verden undDiepholz schnitten nur „Bötersen 1“ und „Brinkum-Stuhr III“ besser ab. „Damit habe ich nicht gerechnet“, freute sich - sichtlich stolz - Jugendwart Markus Becker. In einer spannenden Vorrunde hatten sich Florian Lenk, Marti Steinke, Julia Meyer, Henrike Ratschke, Kim Peterich, Wiebke Tiedemann, Antje Tiedemann und Mascha Cappelmann für die Endrunde qualifiziert. Für ihren großartigen Erfolg bekamen die Hesedorfer einen Pokal überreicht, der sicherlich noch oft bewundert werden wird.

 

 

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Rotenburger Kreiszeitung  18. Oktober 2005

 

Sottrum (ho). Was vor 16 Jahren auf Initiative von Ilka Kortz und dem jetzigen Stuckenborsteler Ortsbrandmeister Frank Lehmann entstand, hat inzwischen seinen festen Platz im Terminkalender der Jugendfeuerwehren bekommen: Das jährliche Volleyballturnier der Stuckenborsteler Wehr. Dieses Mal nahmen 21 Mannschaften mit 180 Akteuren teil. „Sie kamen aus den Landkreisen Rotenburg, Verden und Diepholz“, erklärte Stuckenborstels Jugendwart Tobias Harling, der sich zusammen mit Michael Skusa und Jens Schlüter um die Ausrichtung kümmerte. Eingeteilt in zwei Altersgruppen - unter 14 und über 14 Jahren – pritschten, baggerten und blockten die Nachwuchsbrandschützer um die Wette. Nach einer spannenden Vorrunde qualifizierten sich jeweils vier Teams für die Endrunde. In der jüngeren Gruppe konnte sich „Bötersen I“ durchsetzen und den Siegerpokal mit nach Hause nehmen, während sich bei den älteren Jugendlichen „Fahrenhorst-Seckenhausen“ den Sieg sicherte. Die Wehr aus Brinkum-Stuhr belegte hier den zweiten Platz vor Mulmshorn und „Stuckenborstel II“. Im Hintergrund hatte Michael Skusa alle Ergebnisse auf seinem PC ausgewertet, so dass Tobias Harling der Reeßumer Jugendwehr den Fairness-Pokal überreichen konnte. „Vielen Dank an unsere Damenabteilung, ohne die hier gar nichts gelaufen wäre“, lobte der 31-jährige Stuckenborsteler. Schon in den frühen Morgenstunden waren nämlich die Damen aktiv, um alle Teilnehmer mit belegten Brötchen und sonstigen Leckereien zu versorgen. Der Dank von Tobias Harling galt aber auch Kurt Lange, Markus Rippe, Gerd Lang, Janine Jagels und Daniel Hille, die den ganzen Tag als Schiedsrichter fungierten.

 

Autorin: Holsten-Körner

 

 

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Rotenburger Kreiszeitung  16. September 2005

 

Frauengruppe in Stuckenborstel besteht seit 25 Jahren

 

Sottrum (ho). Das ist einmalig im ganzen Landkreis Rotenburg: Schon seit einem Vierteljahrhundert ist bei der Freiwilligen Feuerwehr Stuckenborstel eine Damengruppe aktiv an den Diensten beteiligt. Erst nach einer Gesetzesänderung im April 1978 wurde es überhaupt möglich, dass das zarte Geschlecht ihre männlichen Feuerwehrkollegen bei Einsätzen unterstützt. „Im Sommer 1980 wurde ich bei dem damaligen Ortsbrandmeister Hans Lünsmann mit dem Wunsch vorstellig, dass wir einen eigene Gruppe gründen möchten“, erinnerte sich Gruppenführerin Inge Könsen, denn immer mehr Männer waren tagsüber nicht im Ort, da ihr Arbeitsplatz viele Kilometer entfernt lag. „Viele Frauen waren aber zu Hause“, begründete sie ihren Wunsch. Von der Antwort, dass er nur zustimme, wenn mindestens 18 Damen zusammenkommen, ließ sich Inge Könsen nicht entmutigen. Da sie innerhalb von kürzester Zeit die geforderte Zahl Mitstreiterinnen gefunden hatte, konnte am 27. August 1980 die Damengruppe gegründet werden. „Der damalige stellvertretende Ortsbrandmeister Klaus Brüns engagierte sich für uns“, lobte Inge Könsen. Fachliche Unterstützung erhielten die Damen auch von Ingo Lienhop. „Am Anfang war es nicht immer leicht“, erzählte die Hauptfeuerwehrfrau, „denn oft wurden wir von den Männern belächelt.“ Inzwischen sind sie aus der Feuerwehr Stuckenborstel nicht mehr wegzudenken. Ob bei Einsätzen – die Damen stellen mit Beate Kahrs eine Atemschutzträgerin – oder bei anderen Verpflichtungen: Auf sie kann sich Ortsbrandmeister Frank Lehmann immer verlassen. Besonders der Zusammenhalt in der „Truppe“ wird groß geschrieben. Dazu gehören gegenseitige Besuche zu Geburtstagen und andere gemeinsame Aktionen. „Bei den Diensten sind wir ebenfalls sehr gut integriert“, freute sich Sylvia Böhrs, die neben Inge Könsen, Ilka Eimannsberger, Sabine Schlüter, Marion Brandt, Rita Fahrenholz, und Marita Lienhop noch als Gründungsmitglied aktiv ist. Als kleines Dankeschön für die geleistete Arbeit veranstaltete die Stuckenborsteler Feuerwehr jetzt für ihre Damen einen Grillabend. „Eine erfolgreiche Jugendarbeit wäre ohne unsere Damen gar nicht möglich“, betonte Frank Lehmann bei der Feierstunde. Lobende Wort kamen auch von Lüder Könsen, viele Jahre Brandmeister in Stuckenborstel und jetzt Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Sottrum: „Die Frauen stehen ihren Mann in der Feuerwehr“.

 

Autorin: Holsten-Körner

 

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Rotenburger Kreiszeitung  19. August 2005

 

„Wir sind restlos begeistert“

 

Stuckenborstel (ho). Leuchtende Augen bei der siebenköpfigen Delegation aus Lubasz, der polnischen Partnergemeinde Sottrums: „Wir sind restlos begeistert“, schwärmte Dolmetscherin Bozena Janusiak auch im Namen ihrer Landsleute, die bei ihrem Besuch in der Wiestegemeinde Einblicke in das Feuerwehrwesen bekamen.

 

Für den Themenbereich „Feuerwehr“ stand zuerst ein Besuch der Einsatzleitstelle in Zeven auf dem Programm. „Dort wurden nicht nur die Geräte erklärt, sondern auch eine Alarmierung durchgeführt“, berichtete Sottrums Gemeindebrandmeister Lüder Könsen. Innerhalb von nur wenigen Minuten waren die Brandschützer vor Ort und einsatzbereit. Ebenfalls im Sottrumer Feuerwehrhaus durften die Geräte und Fahrzeuge besichtigt werden. Richtig interessant wurde es für die polnische Abordnung jedoch in Stuckenborstel, wo sie Ortsbrandmeister Frank Lehmann empfing. „Wir sind eine kleine aber feine Wehr“, leitete er ein. So steht den Stuckenborstelern leider kein Fahrzeug mit Wassertank zur Verfügung. Um trotzdem schnell und effektiv eingreifen zu können, kaufte sich die Wehr vor fünf Jahren aus der Kameradschaftskasse ein „Ifex-Gerät“. „Der große Vorteil ist, dass mit wenig Wasser viel Feuer gelöscht werden kann“, erklärte Frank Lehmann. Details über das „Ifex-Gerät“ stellte Gerätewart und Atemschutzträger Christopher Voigt vor. „Der Inhalt von nur 35 Litern Wasser oder Schaumgemisch wird durch Druckluft in die Pistole befördert“, erläuterte er. Mit dem Druck von 25 bar wird jeweils ein Liter auf das Feuer „geschossen“. Um die Effizienz zu zeigen, steckten die Löschexperten einen Kleinwagen in Brand. Innerhalb von nur zwei Minuten löschte Christopher Voigt das lichterloh brennende Auto. „Dabei wurden nur 15 Liter Wasser verbraucht“, fasste Frank Lehmann zusammen. Ein besonders Lob hatte er bei dieser Gelegenheit für seine Kameraden Christopher Voigt, Martin Skusa und Hartmut Pryzbilla. „Den Auftrag, die Ifex vorzuführen, haben sie hervorragend umgesetzt, denn der brennende PKW wurde von ihnen in Eigenregie initiiert“, freute sich der Stuckenborsteler Feuerwehrchef. Ein Dankeschön verteilte er ebenfalls an die Sottrumer Firma Wilcock, die den Kleinwagen zur Verfügung gestellt hatte und diesen später fachgerecht entsorgte. Anerkennung für die gelungene Vorführung bekam die Stuckenborsteler Wehr nicht nur von den polnischen Gästen, sondern auch von Markus Luckhaus, in dessen Händen die Fäden für den Lubasz-Besuch zusammenliefen. „Vielen Dank dafür“, lobte der CDU-Politiker. Im Anschluss erklärte Lüder Könsen noch die Feuerwehr-Strukturen im Landkreis Rotenburg.

 

Holsten-Körner

 

  

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Rotenburger Kreiszeitung  10. Oktober 2001

"Einsatz erfolgreich beendet!"

Feuerwehren Stuckenborstel, Reeßum und Taaken probten den Ernstfall

Stuckenborstel (rs). Ein Feuerwehrwagen fährt in schnellem Tempo über die Landstraße Richtung Everinghausen. Später folgen ihm weitere zwei Fahrzeuge. Menschen in Uniform springen aus ihren Autos und machen sich an die Arbeit. Dichter Rauch steigt aus einem Haus und dem umliegenden Wald.

Wer am vergangenen Sonntagmorgen dachte, es brennt, wurde später aufgeklärt. Es handelte sich nämlich um eine gemeinsame Brandübung der Feuerwehren aus Stuckenborstel, Reeßum und Taaken.

Ein Feuerwehrmann hatte dafür sein Haus in der Heide zur Verfügung gestellt. Das ganze Gebäude sollte in Flammen stehen. Um den Einsatz realistischer zu gestalten, hatte das Technische Hilfswerk außerdem einen Nebelgenerator bereit gestellt. Die Übung begann halb zehn mit der Alarmierung der Feuerwehr. Die freiwillige Feuerwehr Stuckenborstel, die als Erstes am Einsatzort ankam, begann sofort mit der Menschenrettung. Wenig später wurden die ersten Schläuche durch unwegsames Gelände ausgerollt und an die Wasserentnahmestelle Unterflurhydrant angeschlossen. Aber da sich die Lage anders als gedacht entwickelte, wurde Verstärkung angefordert. So kamen die weiteren Feuerwehren zum Einsatz. Die aus Reeßum anrückenden Helfer kümmerten sich um die Wasserförderung und die Taakener Brandbekämpfer um den sich ausbreitenden Waldbrand. Nach einer Stunde wurde die Übung erfolgreich beendet. Nach vollständigem Abbau aller Schläuche und Geräte versammelten sich die etwa 50 Feuerwehrleute noch am Stuckenborsteler Feuerwehrhaus. "Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis und sind gerüstet für den Ernstfall", sagte Lüder Könsen nachher in der Einsatzkritik. Im Anschluss wurde noch zu erfrischenden Getränken eingeladen.

Foto: Scheunpflug

.... mehr unter Objektübung 2001 

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Rotenburger Kreiszeitung   22. August 2001

Einblicke in den "heißen" Alltag

Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Stuckenborstel
Stuckenborstel (nik). Die Sirene ertönt. Wenige Minuten später fahren Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr vor das Stuckenborsteler Gerätehaus in der Reeßumer Straße. Im nächsten Moment schultern die Brandschützer schweres Atemschutzgerät und demonstrieren den zahlreichen Besuchern beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Stuckenborstel, wie ein brennender Palettenstapel abgelöscht wird. 
Frank Lehmann, der zusammen mit mehreren Aktiven die Präsentation mitorganisierte: "Die Arbeit der Feuerwehr stößt in der Bevölkerung immer auf großes Interesse. Die Resonanz war entsprechend gut." 
Im Rahmen der Vorführungen präsentierten die Stuckenborsteler zwei Varianten der Brandbekämpfung. Zunächst löschten die Männer ein Feuer durch den Aufbau einer schnellen Wasserversorgung mit Hilfe einer raffinierten Schlauchsystemvariante. Anschließend zeigten die Brandbekämpfer, wie sie ein Feuer durch ein tragbares IFEX-Gerät mit geringem Wassereinsatz ablöschen. Nebenan stellte das Technische Hilfswerk (THW) aus Rotenburg ein Gerätekraftwagen vor
. Die Helfer präsentierten den Einsatz einer Betonsäge, in dem sie einen Betonblock zerschnitten.

 

 

Mai 2001

Brandstifter am Werk: Stallgebäude komplett zerstört

Everinghausen (r/jw). An der Everinghauser Straße, fast in der Ortsmitte des Meinen Dorfes Everinghausen, brannte am Donnerstag kurz nach Mitternacht ein Stallgebäude bis auf die Grundmauern nieder.

Erste Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei aus Rotenburg lassen darauf schließen, dass Brandstiftung die Ursache der Feuersbrunst war.

Ein Nachbar hatte mitten in der Nacht gesehen, dass der Brand im Bereich eines Anbaues begann und sich die Flammen von dort aus auf das gesamte Gebäude ausdehnte.

Sofort wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Sottrum, Stuckenborstel und Hassendorf alarmiert. Aber auch die rund 40 Brandschützer, die schon nach wenigen Minuten eintrafen, konnten nicht verhindern, dass nur noch die Mauern und der Schornstein des Gebäudes übrig blieben.

Die Ermittler schätzen den Schaden auf rund 60.000 Mark. Bislang hat die Polizei noch keinerlei keine Hinweise auf den Urheber des Feuers.

Hinweise nehmen die Beamten in Rotenburg unter der Telefonnummer 0426 1/9470 entgegen.

Nur Mauern und Schornstein bleiben übrig: Ein Brandstifter hat vermutlich das Feuer im Stallgebäude entfach.

Foto: Niklas

Februar 2001

Feuerwehr im Internet

Sottrum (r/bec). Das Internetzeitalter für die Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Sottrum beginnt am 1. März um 12.00 Uhr. Unter der Adresse www.FF-Stuckenborstel.de wird nicht nur über die Aktivitäten der Feuerwehr informiert, sondern auch interessante Details aus der Geschichte des Ortes, Veranstaltungen der Vereine sowie Verweise auf Sponsoren der Feuerwehr können jederzeit abgerufen werden. Damit hat sich die Feuerwehr ein weiteres Informations-Standbein" geschaffen, mit dem Interessierte in die Aktivitäten der Feuerwehr eingebunden werden sollen. Ferner wird den Neubürgern auch die Geschichte von Stuckenborstel zugänglich gemacht. Die intensiven Vorbereitungen zu diesem Projekt haben fast ein Jahr gedauert.

 

Juli 2000

Stuckenborstel (nik). Das war ein wichtiger Tag für die Freiwillige Feuerwehr Stuckenborstel: Offiziell überreichte Bürgermeister Bernhard Hasselhoff dem Ortsbrandmeister Lüder Könsen die Fahrzeugschlüssel. Am Montagabend übergab der Vertreter der  Samtgemeinde in Beisein zahlreicher Mitarbeiter der Verwaltung, des Samtgemeinderates und der Feuerwehr ein neues  Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) an die Stuckenborsteler Ortsfeuerwehr. 

Das Einsatzfahrzeug mit Ford-Fahrgestell und Kögel- Aufbau mit Platz für eine Staffel-Besetzung 
(sechs Personen) ist zudem ausgerüstet mit vier Atemschützgeräten, einem Stromaggregat 
und einem Suchscheinwerfer. 

Der 114 PS flotte Benziner kostete rund 60.000 Mark. 30 Prozent bezahlte der Landkreis, 
70 Prozent die Kommune. Den alten VW-Kastenwagen, Baujahr 1968, noch immer in gut
gepflegtem Zustand, mustert die Gemeinde aus. Der Oldtimer wird entsorgt.

Bei der Übergabe des neuen Fahrzeugs erklärte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hasselhoff, 
dass die Ortsfeuerwehr genau das Einsatzfahrzeug erhielt, das sie gewünscht habe. 

Für die Gemeinde war der Kauf übrigens ein Schnäppchen. 
Haselloff: Der Wagen ist ein Vorführfahrzeug,  das wir bedeutend günstig erworben haben. Gemeindebrandmeister Helnut Lohmann würdigte das Ereignis als großen Tag für die Ortsfeuerwehr. Er wünschte den Kameraden mit dem Fahrzeug alles Gute und natürlich, dass jeder gesund aus einem Einsatz zurückkehrt.

Stolz verkündete Ortsbrandeister Lüder Könsen: Wir sind jetzt I00-prozentig ausgerüstet.

Er dankte allen die dabei mitgewirkt haben, dass die Ortsfeurwehr jetzt über 
ein neues Einsatzfahrzeug verfügt. Den guten AUsrüstungsstand durch den Neukauf hoben 
auch Kreisbrandmeister Diedrich Lemmermann und Bürgermeister Reinhard Rosebrock hervor.

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  ã  Rotenburger Kreiszeitung 18.10.2000